Weltenbürger dank AFS |
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Welchen Einfluss hat ein Schüleraustausch auf das weitere Leben und die persönliche Entwicklung? Die Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. befragte knapp 4000 ehemalige Teilnehmer. Ergebnis: Ein Schüleraustausch versetzt Jugendliche in die Lage, souverän mit anderen Menschen und Kulturen umzugehen. Wer die Chancen eines Austauschs im nächsten Schuljahr nutzen möchte, kann sich noch bis zum 15. Oktober 2011 bewerben.
Hamburg, 31. August 2011. „Ich bin durch mein Austauschjahr ein ‚Weltenbürger‘ geworden“, sagt Hanna. „Der Austausch hat mir klar gemacht, dass mir die Welt offen steht“, berichtet Harry. „Ich interessiere mich mehr für die Dinge, die in der Welt passieren“, betont Frank. Hanna, Harry und Frank sind ehemalige Austauschschüler, die mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS ein Schuljahr im Ausland verbracht haben. Als Teilnehmer einer aktuellen AFS-Umfrage bestätigen sie, was sich wohl jeder potentielle Austauschschüler von seinem Auslandsaufenthalt erhofft: Ein gut organisiertes Schüleraustauschprogramm gibt wichtige Impulse für die private und berufliche Entwicklung und ist eine Erfahrung, die noch lange nachwirkt. Knapp 4000 ehemalige Teilnehmer der letzten 15 Jahre haben an der Umfrage von AFS teilgenommen. Der Spezialist für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen legt nicht nur großen Wert auf eine professionelle und gleichzeitig sehr persönliche Betreuung seiner Austauschschüler, sondern versteht es, Teilnehmer auch nach der Rückkehr aus dem Ausland in sein Netzwerk einzubinden. Als ehrenamtliche Mitarbeiter bereiten sie Austauschschüler auf die Auslandserfahrung vor, unterstützen bei der Auswahl der Gastfamilien oder informieren Lehrer und andere Multiplikatoren über Vorteile eines Schüleraustausches. „Interkulturelle Kompetenz, Sprachkenntnisse, Selbstvertrauen, Verantwortungsbewusstsein – unsere Austauschschüler profitieren auf vielfältige Weise und vor allem nachhaltig von der Teilnahme an unseren Programmen“, sagt Annette Domhan, Programmdirektorin von AFS Deutschland. Die Umfrageergebnisse geben ihr recht: Die Teilnehmer gaben überwiegend an, nach ihrer Rückkehr über ein gestiegenes Selbstbewusstsein, höhere Selbständigkeit, eine bessere Eignung für den Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen, einen besseren Umgang mit neuen Situationen sowie allgemein über mehr Offenheit zu verfügen. Besonders bemerkenswert ist die veränderte Sicht der Austauschschüler aufs Ausland: Wer „Freunde und Familie überall auf der Welt“ hat, „neugierig auf die ganze Welt und ihre Zusammenhänge“ geworden ist oder „kulturelle Unterschiede ganz anders einschätzen kann“, findet sich auch in einer zunehmend globalisierten Welt gut zurecht. „Interkulturelle Kompetenz ist zum Schlüsselfaktor geworden“, erklärt Annette Domhan. „Ohne diese Fertigkeit scheitern in einer globalisierten Gesellschaft persönliche Beziehungen, geschäftliche Verhandlungen, bis hin zu Entwicklungshilfeprojekten oder Staatsabkommen.“ Umso mehr freut sich die Programmdirektorin, dass sich die Teilnehmer dank ihrer Auslandserfahrung zu einem souveränen Umgang mit anderen Kulturen in der Lage fühlen. Ebenfalls interessant: Einerseits wussten sie nach ihrer Rückkehr das eigene Land beziehungsweise die eigene Kultur besser zu schätzen, andererseits sagten die meisten Austauschschüler, dass die Welt für sie kleiner geworden sei und sie in ihrem Aufnahmeland eine zweite Heimat gefunden hätten. Nicht zuletzt zeigt die Umfrage: Der Schüleraustausch ist längst nicht das Ende der Auseinandersetzung mit der „großen, weiten Welt“: 99 Prozent der befragten Schüler würden nach ihrem Abschluss wieder ein Jahr im Ausland verbringen. Wer Lust bekommen hat, ab Sommer 2012 von den vielfältigen Chancen eines Schüleraustauschs zu profitieren und ein halbes oder ganzes Schuljahr mit AFS in einem von rund 50 Ländern zu verbringen, sollte sich möglichst bald unter www.afs.de bewerben und sich einen der begehrten Plätze sichern. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2011. Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. Die deutsche Jugendaustauschorganisation arbeitet gemeinnützig und ist Träger der freien Jugendhilfe. Die Zentrale sowie ein Regionalbüro haben ihren Sitz in Hamburg, weitere Regionalbüros gibt es in Berlin, Wiesbaden und Stuttgart. Neben dem Schüleraustausch und dem Gastfamilienprogramm bietet AFS (ehemals: „American Field Service“) die Teilnahme an Freiwilligendiensten im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich an. AFS kooperiert mit Partnerorganisationen in mehr als 50 Ländern. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsmittel und öffentliche Gelder. Pressekontakt
Pressemitteilung "Weltenbürger dank AFS" zum Download |
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