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AFS prämiert Schulprojekt

Am heutigen Montag haben Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel 200 Schülerinnen und Schüler im Schloss Bellevue empfangen und für ihre Beiträge zum Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik „Alle für Eine Welt – Eine Welt für Alle“ ausgezeichnet. AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. vergab im Rahmen der Veranstaltung einen Sonderpreis.

EineWelt_Preisverleihung_SalonLuiseHamburg/Berlin, 4. Juni 2012. In der diesjährigen Runde des seit fünf Jahren bestehenden Wettbewerbs wurden unter dem Motto „Was siehst Du, was ich nicht sehe? – Perspektive wechseln“ Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen dazu aufgerufen, die Welt durch andere Augen zu betrachten und sich so der eigenen und fremden Perspektive bewusst zu werden. Die Teilnehmer sollten hinterfragen, was die unterschiedlichen Lebensverhältnisse und Wertorientierungen für Menschen in Deutschland und anderswo bedeuten. Im aktuellen Schuljahr 2011/2012 beteiligten sich insgesamt mehr als 32.000 Schülerinnen und Schüler mit über 500 Wettbewerbsbeiträgen. AFS hat als einer der zivilgesellschaftlichen Partner des Wettbewerbs eine eigene Auszeichnung in der Kategorie 2 (5. und 6. Jahrgangsstufe) vergeben. Der dazugehörige Sonderpreis, ein interaktiver Schülerworkshop mit dem Titel „Reise um die Welt“, ging an die Klasse 6c der Achental-Realschule in Marquartstein, Bayern.

„Wir haben den Beitrag ‚Danke, mit deinen Augen sehe ich mehr. / Gracias, con tus ojos veo más’ der Achental-Realschule ausgewählt, weil er einen unmittelbaren interkulturellen Austausch dokumentiert, der vorbildlich begleitet wurde und Reflexionsraum für die Schülerinnen und Schüler bot“, sagt Alexander Weiser, AFS-Vorstand. „Den Teilnehmern der Achental-Realschule und den besuchenden Gastschülern der Deutschen Schule Montevideo, Uruguay, wurde ungewöhnlich früh und intensiv ermöglicht, ihre interkulturelle Kompetenz im Rahmen eines Austausches auszubauen. Das Projekt demonstrierte viele gute Ansätze, an die sich mit einem interkulturellen Training von AFS gut anknüpfen lässt. Wir sind überzeugt, dass die Schülerinnen und Schüler der 6c in besonderem Maße von einem Training mit uns profitieren werden."

Informationen zu AFS und seinen Angeboten rund um Jugendaustausch und interkulturelles Lernen sowie Weiterbildungen zu diesen Themen finden sich auf der Webseite www.afs.de.

Bildmaterial zum Wettbewerb und der Preisverleihung gibt es im Internet unter www.eineweltfueralle.de.


Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.

Die deutsche Länderorganisation für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen ist Teil des weltweiten AFS-Netzwerks mit mehr als 60 gleichberechtigten Partnern in 50 Ländern. Der Verein arbeitet gemeinnützig und ist Träger der freien Jugendhilfe. Die Zentrale sowie ein Regionalbüro haben ihren Sitz in Hamburg; weitere Regionalbüros gibt es in Berlin, Wiesbaden und Stuttgart. Ziel von AFS ist es, die Entwicklung von interkulturellen Kompetenzen zu fördern und so die weltweite Völkerverständigung zu verbessern. Neben dem Schüleraustausch und dem Gastfamilienprogramm bietet AFS die Teilnahme an Freiwilligendiensten im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich sowie interkulturelle Trainingsmaßnahmen an. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsmittel und öffentliche Gelder. Mit der 2012 gegründeten Tochter InterCultur gGmbH baut AFS seine interkulturellen Trainings- und Beratungsangebote für Mitarbeiter internationaler Teams, Teilnehmer von Kulturaustauschprojekten sowie Lehrer weiter aus.

Pressekontakt
AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.    
Susan Lange    
Teamleitung PR & Marketing    
Tel.: 040 399222-36    
Fax: 040 399222-99    
E-Mail: Susan.Lange@afs.org    
Web: www.afs.de

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